Auf einer bequemen Sitzfläche oder auf dem Boden. Die Hände mit den Handflächen nach oben (empfangend) auf die Oberschenkel oder Knie legen, so wie es am bequemsten ist.
Es ist auch vom Vorteil, die Augen zu schließen, das erhöht die Aufmerksamkeit. Um das Herz zu beruhigen ist es immer gut, ein paar Mal lange und tief einzuatmen und lange und tief auszuatmen. Währenddessen die Stirn entspannen, die Schultern, den Kiefer, Beine u.s.w. danach einfach weiter atmen oder besser gesagt, sich atmen lassen, was man ja auch ansonsten während des ganzen Lebens tut. Vermeiden Sie es, sich etwas vorzustellen, einen Wald oder Bach, auch nicht Farben, Formen, Licht oder sonst etwas, das regt nur das Gehirn an und erzeugt neuerlich Gedanken, und es kann kein stiller, tiefer, friedlicher Zustand entstehen.
Wann immer Sie während der Meditation etwas sehen, ist es besser, kurz die Augen zu öffnen und dann wieder zu schließen, sonst verliert man sich in Bildern – und das ist nicht Meditation, sondern vor sich hinträumen. Wirkliche Yogis sehen während der Meditation mit geschlossen Augen keine inneren Bilder.
Wie lange:
Nicht die Länge, sondern die Tiefe der Meditation ist ausschlaggebend. Auf jeden Fall mindestens 10 Minuten, wenn möglich etwas länger, vielleicht eine Stunde.